Aircraft maintenance

Im Zuge der Neuordnung aller Trainingsaktivitäten im Lufthansa Konzern und der Gründung der Lufthansa Aviation Training, wird Swiss Aviation Training ihre Ausbildungsaktivitäten unter Part 147 sowie technischem Training allgemein zum 01.01.2017 einstellen.

Ab diesem Zeitpunkt werden alle Aus- und Weiterbildungsangebote im Bereich Maintenance Training (Technisches Training) von Lufthansa Technical Training (LTT) erbracht.

Bitte wenden Sie sich für sämtliche Anfragen und Informationen an

Lufthansa Technical Training

Email: Info@LTT.DLH.de

Tel. +49 69 696 2751

Wir bedanken uns für die langjährige Partnerschaft und Ihr Vertrauen in Swiss AviationTraining. Es freut uns, die bewährte Zusammenarbeit mit Ihnen und LTT fortsetzen zu können.


Lufthansa Technical Training

Currently we have no vacancies

Ausbildung

Ausbildung

Der Weg ins Cockpit eines Verkehrsflugzeuges  kann bei SAT über eine Air Transport Pilot License Ausbildung (ATPL) oder eine Multi Crew Pilot License Ausbildung (MPL) führen. Die Zuteilung in entweder eine ATPL- oder MPL-Klasse nach einem positiv abgeschlossenem Assessment erfolgt in Abstimmung mit den Kandidaten, jedoch letztlich durch die Airline. Ein positiver Entscheid hat eine Gültigkeit bis zu einem Jahr.

Die integrierte ATPL-Ausbildung dauert ca. 23 Monate und ist die klassische Ausbildung für Linienpiloten/-innen. Nach deren Abschluss wird eine Berufspilotenlizenz (CPL/IR) ausgestellt. Die Linienpilotenlizenz (ATPL) erhalten die Piloten/-innen nach einer bestimmten Anzahl Flugstunden im Flugbetrieb der Fluggesellschaft.

Die integrierte MPL-Ausbildung basiert auf einem neuen Konzept und dauert ebenfalls ca. 23 Monate. Der Hauptunterschied zur klassischen ATPL-Ausbildung liegt in der frühen Fokussierung auf ein Multipilot-Cockpit.

Ausbildungsphasen

Basistheorie Sichtflug (VFR)

Theorieunterricht auf Stufe Privat-Piloten-Lizenz (PPL)

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: 7 Wochen

Flugausbildung Sichtflug (VFR)

Grundausbildung im Sichtflug auf einmotorigen Flugzeugen

Ort: Regionalflugplatz Grenchen

Dauer: 7 Wochen

Frei
2 Wochen
Basistheorie Instrumentenflug (IFR)

Theorie Instrumentenflug

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: 4 Wochen

Grundausbildung Instrumentenflug (IFR)

Theorie und Praxis im Flug- und Verfahrenstrainer (Flight navigation procedure trainer FNPT II)

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: 13 Wochen

Flugausbildung Sicht- und Instrumentenflug USA (IFR + VFR)

Weiterführende Ausbildung im Sicht- und Instrumentenflug auf ein- und zweimotorigen Flugzeugen inkl. behördliche praktische Prüfung als Berufspilot (CPL)

Ort: Vero Beach, Florida, USA

Dauer: 14 Wochen

Grundausbildung Instrumentenflug (IFR)

Theorie und Praxis im Flug- und Verfahrenstrainer (Flight navigation procedure trainer FNPT II)

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: 1 Woche

Flugausbildung Instrumentenflug CH(IFR)

Weiterführende Ausbildung im Instrumentenflug auf zweimotorigen Flugzeugen inkl. behördliche, praktische Prüfung Instrumentenflug.

Ort: Regionalflugplatz Grenchen

Dauer: 5 Wochen

Frei
1 Woche
Theorie für Verkehrspiloten

Theorieunterricht für Verkehrspiloten inkl. behördliche, theoretische Prüfung.

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: 6 Wochen

Frei
2 Wochen
Theorie für Verkehrspiloten

Theorieunterricht für Verkehrspiloten inkl. behördliche, theoretische Prüfung.

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: 6 Wochen

Frei
2 Wochen
Diplomarbeit HF

Verfassen und Präsentation der Diplomarbeit HF

Dauer: ca. 8 Wochen

Multi Crew Ausbildung

Einführung in die Arbeit in einem Mehrbesatzungs-Cockpit. (In der MPL-Ausbildung schon früher Bestandteil der Ausbildung)

Ort: SAT Schulungszentrum Kloten

Dauer: ca. 5 Wochen (ATPL) / 7 Wochen (MPL)

Klicken Sie auf die unterschiedlichen Phasen um mehr Informationen anzuzeigen.

Theorieausbildung

Vor dem Training im Cockpit steht eine fundierte theoretische Ausbildung im Klassenzimmer, in E-Learning-Modulen und im Selbststudium. Regelmässige „Self-Assessements“ helfen dabei den eigenen Lernfortschritt kontinuierlich zu überprüfen. Obwohl unsere erfahrenen Instruktoren den ganzen Ausbildungsprozesses unterstützend begleiten, sind Eigenverantwortung und eine gute Selbsteinschätzung der eigenen Stärken und Schwächen Grundvoraussetzungen für den Erfolg der Pilotenschüler/-innen.

Die Unterrichtssprache in den Klassenzimmern und in den Simulatoren ist Deutsch. Die E-Learning-Module sind auf Englisch.

Themen in der ersten Theoriephase sind:

  • Aircraft General Knowledge
  • Airlaw
  • Flight Planning and Monitoring
  • General Navigation
  • Human Performance and Limitations
  • Instrumentation
  • Mass & Balance
  • Meteorology
  • Performance
  • Principles of Flight
  • Radio Navigation
  • VFR Communications

Nach einer sieben Wochen dauernden fliegerischen Grundausbildung folgt die zweite Theoriephase. Der rund 17 Wochen dauernde Theorieunterricht teilt sich in zwei Teilphasen auf.

In der ersten, vierwöchigen Teilphase wird hauptsächlich im Selbststudium das erlernte Wissen aus der Basistheorie vertieft. Weitergehender Theorieunterricht findet im Klassenraum statt.

In den restlichen 13 Wochen wird der Schwerpunkt auf die Vermittlung von vertieftem Wissens für Berufspiloten gelegt. Dieses beinhaltet neben den Themen der ersten Theoriephase die Fächer "Operational Procedure" und "Radio Navigation". Das erlernte theoretische Wissen wird umgehend in sogenannten Flight-Navigation-Procedure-Trainern (FNPT II - Simulatoren) in die Praxis umgesetzt. Dabei wird der Sprechfunk für den Instrumentenflug geübt und mit einer praktischen Prüfung abgeschlossen.

In der dritten und letzten 12-wöchigen Theoriephase werden die angehenden Piloten/-innen auf die behördlichen Prüfungen zur ATPL oder MPL vorbereitet . Im Anschluss an die Prüfungen stehen 8 Wochen für das Verfassen der Diplomarbeit und ihrer Präsentation zur Verfügung.

Flugausbildung

Die Sichtflugausbildung  (VFR) beginnt am Flughafen Grenchen auf unseren einmotorigen Diamond DA40NG Flugzeugen und dauert zwischen sechs und sieben Wochen.

Die erste Phase des Flugtrainings besteht aus rund 14 Flügen. Inhaltlich stehen dabei u.a. Themen wie „Introduction & Fundamentals“, „Effects around the axis“, „Slow Flight/Stalls“ oder „Circuits“ im Fokus. Abgeschlossen wird sie mit einem Progress-Test.

Im ersten Teil von Flugphase 2 stehen Navigationsflüge und Platzrunden auf Aussenplätzen sowie Notfalltrainings und Power-idle-Landungen auf dem Programm. Ein weiterer Progress-Test stellt die Lernfortschritte fest.

Der zweite Teil der Flugphase 2 beginnt mit dem ersten «Solo Flug» der Schüler. Später stehen Cross-Country-Flüge in der Schweiz oder im Ausland an. Abgeschlossen wird diese Phase mit dem «Mastery Test Basic VFR».

Im Anschluss an das Fliegen nach Sicht müssen die Pilotenschüler/-innen das Orientieren mit Hilfe von Anzeigen und Instrumenten  erlernen. Dies erfolgt in einer ca. 13-wöchigen Grundausbildung in Instrumentenflug (IFR) in Zürich.  Das Training besteht aus 22 Theorielektionen und 15 zweistündigen Simulatorsessions in unseren Diamond DA42 FNPTII-Simulatoren inkl. ausführlichen Briefings, in denen der Ablauf und die Ziele besprochen werden.

Mit zunehmendem Lernfortschritt werden die Trainingssituationen komplexer. Nun können Themen wie Windeinfluss, NDB- ( Non-directional beacon ) und VOR- ( VHF omnidirectional range ) Approaches, Einsatz von GPS oder Motorenausfall trainiert werden. Alle Sessions werden protokolliert und in einem anschliessenden Debriefing analysiert und besprochen. Auch dieser Ausbildungsblock wird mit einem Progress Test abgeschlossen.

Aufgrund idealer Flugbedingungen werden die folgenden 14 Ausbildungswochen für Sicht- und Instrumentenflüge nach Vero Beach, Florida USA verlegt. Für den Standort spricht neben den guten Wetterbedingungen auch die grosse Anzahl unterschiedlicher Trainingsflugplätze mit kurzen Anflugwegen. Geflogen wird in dieser Zeit auf Piper Warrior und schlussendlich, für die Multi Engine Piston (MEP)-Berechtigung, auf einer zweimotorigen Piper Seminole. In Vero Beach absolvieren die Schüler/-innen auch die praktische Prüfung der Berufspilotenlizen CPL.

Die Europäisierung der Instrumentenflugausbildung inkl. praktischer Prüfung für die Instrumentenflugberechtigung findet dann während ca. 5 Wochen wieder in Grenchen auf unseren Diamond DA42 Flugzeugen statt.

Multi Crew Cooperation MCC

Die MCC-Ausbildung fördert die Zusammenarbeit im Cockpit indem Kompetenzen in Kommunikation, Entscheidungsfindung, Teamwork und Führung theoretisch und praktisch geschult werden. Zum Einsatz kommen dabei u.a. IPT’s (Integrated Procedures Trainer), in welchen die Inhalte interaktiv vermittelt werden können. Die Wordings, Procedures und Abläufe entsprechen originalgetreu jenen der SWISS um so früh wie möglich mit der Philosphie und Praxis am zukünftigen Arbeitsplatz in Kontakt zu kommen.